XXL Baustelle Plauen – Feierliche Bautafelenthüllung

Die ersten Arbeiten haben bereits begonnen. Davon zeugen die Sperrschilder an der Stresemann- und Reichenbacher Straße. Sie begrenzen Plauens neue XXL-Baustelle unterhalb des Klinikums. Am 3. März fand die feierliche Bautafelenthüllung statt, an der die politische Spitze der Stadt und des Landkreises teilnahm. Auch der Bundestagsabgeordnete Robert Hochbaum war zu diesem Anlass auf der Baustelle. „Sicher kommt es in nächster Zeit zu einigen Einschränkungen für Bahn- und Autofahrer sowie für die Anwohner. Das zukunftsorientierte Bauprojekt bringt nach seiner Fertigstellung für genau diese aber auch viele Verbesserungen. So soll die Staugefahr minimiert und die Nutzungsmöglichkeiten der öffentlichen Verkehrsmittel erweitert werden“, so Hochbaum zum Ziel der Maßnahmen.

Voraussichtlich bis zum Sommer 2015 erneuert die Bahn hier ihre Bahnbrücke und verlegt den Unteren Bahnhof an diese zentralere Stelle. Dabei nutzt die Stadt diese Gelegenheit um den Kreuzungsbereich auszubauen und die Reichenbacher Straße stadtauswärts um eine Fahrspur zu erweitern.

Die Umbauarbeiten sind dem erhöhten Verkehrsaufkommen auf Straße und Gleisen geschuldet. Da in Gera in zwei Jahren wieder Fernzüge von und nach Kassel, Düsseldorf und Köln rollen, gewinnt der Streckenabschnitt zudem weiter an Bedeutung. Durch die Maßnahme soll auch das Plauener Stadtzentrum sowie Klinikum und Festhalle besser für Besucher angebunden werden.

Der Bundestagsabgeordnete meint dazu „Für Plauen ist die zentralere Anbindung des Stadtkerns natürlich von besonderer Bedeutung, nicht zuletzt weil hierdurch der Einzelhandel weiter belebt werden kann. Wirtschaftlich kann man dadurch sicher langfristig profitieren. Auch die Nähe zum Klinikum sehe ich als einen grundsätzlich positiven Faktor. Denn gerade ältere Bürgerinnen und Bürger, die auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind, haben so kürzere Wege zur ärztlichen Versorgung“.

Bereits in einem Gespräch mit Vorstandsmitgliedern der Deutschen Bahn, am 27. Januar in Berlin, setzte sich Robert Hochbaum für die Realisierung des Projektes abermals ein.

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