Letztes Chemiewaffen-Kontingent verlässt Syrien

Wie die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) bereits am Montag den 23. Juni mitteilte, hat das letzte Kontingent syrischer Chemiewaffen das Land verlassen. „Obwohl sich Syrien weiterhin in einem Bürgerkrieg befindet, ist der Abtransport und die Vernichtung der chemischen Kampfstoffe ein großer Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage, insbesondere für Zivilisten“, so der Vorsitzende des Unterausschusses für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung Robert Hochbaum.

Deutschland engagiert sich sowohl aktiv als auch finanziell an der Vernichtung der syrischen Chemiewaffen. Fünf Millionen Euro wurden in den OPCW Treuhandfond eingezahlt, die Marine der Bundeswehr leistet ihren Beitrag zum Schutz des Hydrolyseschiffes „Cape Ray“ und die Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen (GEKA) wird für die Zerstörung von ca. 370 Tonnen der Abfallzwischenprodukte eingesetzt.

Trotz der Erfolge bei diesem in Art und Umfang weltweit bisher einmaligen Projekt, gilt es jetzt auch die Produktionsstätten dieser Waffen in den Blick zu nehmen, um ein mögliches Restrisiko zu minimieren.

Weiter Informationen finden alle Interessierten auch in der gemeinsamen Pressemitteilung von MdB Robert Hochbaum und MdB Philipp Mißfelder.

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