STEP – Strukturmodell zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation startet zur bundesweiten Einführung

„Weniger Bürokratie und mehr Zeit für die Pflege“, nach diesem Anliegen wurde ein neues, vereinfachtes Dokumentationskonzept entwickelt. „Das Strukturmodell der Pflegedokumentation, mit dem sich bis zu 50% der Zeit einsparen und für die eigentliche Pflege der Bedürftigen nutzen lässt“, so das Gesundheitsministerium.

Die Entwicklung dieses neuen Konzepts fand im Ministerium unter dem Pflegebevollmächtigten der Regierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann statt. Gemeinsam mit dem Projektbüro Ein-STEP, den Einrichtungsträgern, medizinischen Diensten der Krankenversicherungen und den Spitzenverbänden der Kostenträger wurde die bundesweite Einführung koordiniert und in rund 60 stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten geprobt.

„Wir haben im Vogtland allein im Bereich der Altenpflege über 30 Einrichtungen. Für die Pflegekräfte und die Verwaltungen bedeutet das neue Dokumentationskonzept natürlich zunächst einige Umstellungen. Letztlich ist der Bürokratieabbau jedoch im Sinne aller Beteiligten, insbesondere der Pflegebedürftigen. Es ist bekannt, dass unsere Pflegekräfte bundesweit ein hohes Arbeitspensum leisten. Dass von Seiten der Regierung mit dem Strukturmodell ein belastbares Konzept eingeführt wird begrüße ich deshalb und hoffe die Pflegerinnen und Pfleger werden so von der Bürokratie spürbar entlastet“, so Vogtlands Bundestagsabgeordneter Robert Hochbaum.

Mehr zu diesem Thema erfahren alle Interessenten auf der Projektseite www.ein-step.de sowie unter www.pflegebevollmaechtigter.de.

 

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