MdB Robert Hochbaum zu Gast am Gymnasium Markneukirchen

Im Rahmen der Europawochen unterstützt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) die EU-Projekttage, bei denen Abgeordnete bundesweit Schulen besuchen, um mit Schülerinnen und Schülern über Europa zu diskutieren. Der EU-Projekttag geht auf eine Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel zurück, die ihn im Jahr 2007 ins Leben rief. In diesem Jahr besuchte sie die Schülerinnen und Schüler der Röntgen-Schule in Berlin Treptow.

Robert Hochbaum beteiligte sich ebenfalls an den EU-Projekttagen, der Bundestagsabgeordnete des Vogtlands, hielt am 27. Mai im Gymnasium Markneukirchen einen Vortrag zur Bedeutung und den Aufgaben der EU. Seine drei zentralen Themengebiete waren dabei die Wirtschafts-, Außen-, und Sicherheitspolitik. „Der wirtschaftliche Wohlstand in der EU, also auch hier bei uns in Deutschland, ist untrennbar mit einer aktiven, gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik verbunden. Es war mir wichtig, den Gymnasiasten diese Zusammenhänge näher zu bringen und mit eigenen Erfahrungen zu untermauern“, so Hochbaum.

Im Verlauf des Vortrags und in der darauf folgenden Diskussionsrunde hatten die engagierten Oberstufenschüler der beiden teilnehmenden 11. Klassen die Möglichkeit, Fragen an ihren Bundestagsabgeordneten zu richten. Hochbaum stellte siche dabei auch den kritischen Tönen gern.  Natürlich kamen dabei die aktuellen Herausforderungen der EU-Politik zur Sprache, insbesondere der Flüchtlingszustrom und die damit verbundenen Aufgaben an unsere Integrationsmaßnahmen.

„Nach meinen Delegationsreisen nach New York und Budapest und den Terminen in Berlin habe ich mich auf die Gespräche mit den Gymnasiasten in Markneukirchen gefreut. Da die Schüler an den Hintergründen zu den Themen und meiner Arbeit interessiert waren, entstand schnell eine lebhafte Debatte und ich war angenehm überrascht, welch großes Interesse unsere vogtländischen
Jugendlichen an der EU-Politik zeigten“, so Robert Hochbaum.

Am Gymnasium selbst soll für das Schuljahr 2015/2016 das gesellschaftswissenschaftliche Profil etabliert werden. Der Besuch des Abgeordneten bot dazu einen kleinen Vorgeschmack. Neue Lehrinhalte sollen mit dem Profil u.a. das Demokratieverständnis und die Gesellschaftskunde.

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