Im Interesse der Sicherheit: MdB Robert Hochbaum zu Gesprächen in Moskau

Moskau war das Ziel der jüngsten Dienstreise des vogtländischen Bundestagsabgeordneten Robert Hochbaum. In seiner Funktion als Vorsitzender des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung stand er vom 18. bis 22. Oktober im Dialog mit politischen Entscheidungsträgern der Russischen Föderation. Zu seinen Gesprächspartnern gehörten u.a. Michail Iwanowitsch Uljanow, Direktor des Departements für Sicherheit und Abrüstung im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation und Sergej Jurjewitsch Netschajew, Direktor des 3. Europäischen Departements in selbigem Ministerium.

Schwerpunktmäßig wurde sich vor dem Hintergrund von abrüstungspolitischen Fragen auf dem Feld der Sicherheitspolitik ausgetauscht, auch in Bezug auf die aktuelle Lage in Syrien und der Ukraine.

„In den Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig es ist, trotz aller Widrigkeiten miteinander im Dialog zu bleiben. Weder die Krise in der Ukraine noch die Lage in Syrien ist ohne Russland zu lösen. Alle müssen an einen Tisch und die Hand richtung Russland muss ausgestreckt bleiben. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sowie der NATO können nicht auf Dauer eingefroren werden. Es muss wieder verstärkt mit- statt übereinander geredet werden, in unser aller Interesse. Die Verhältnisse im Nahen und Mittleren Osten sowie die Erosion von Staatlichkeit im nördlichen Afrika und deren direkte Auswirkungen auf Europa zeigen deutlich, dass dieser Lage nur gemeinsam Herr zu werden ist“, so Hochbaum.

Deutlich spürbar gewesen sei vor allem das Bedürfnis auf russischer Seite vor allem mit Deutschland im Austausch zu bleiben. Dies insbesondere angesichts der zahlreichen Krisenherde.

„Die Welt gerät aus den Fugen, Millionen Menschen sind auf der Flucht nach Europa. Dem muss Einhalt geboten werden. Die Fluchtursachen müssen bekämpft werden. Es gilt keine Zeit zu verlieren. Der Nahe und Mittlere Osten muss insgesamt stabilisiert und befriedet werden“, stellt MdB Hochbaum fest.

%d Bloggern gefällt das: