Im Gespräch mit vogtländischen Textilunternehmern auf der Fachmesse „Heimtextil 2016“

In bekannter Tradition besuchte MdB Robert Hochbaum am 15. Januar die Fachmesse „Heimtextil 2016“ in Frankfurt am Main. Sein Interesse galt dabei insbesondere den vogtländischen Textilunternehmen deren Stände er besucht, um mit den Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen. Immer wieder kam dabei die Problematik der Ost-Märkte zur Sprache, insbesondere die des russischen Marktes. Angesichts der Wirtschaftssanktionen standen auch vogtländische Textilunternehmen vor der Herausforderung neue Absatzmärkte zu erschließen, um den Exportrückgang zu kompensieren.

Hochbaum war erst gegen Ende vergangenen Jahres auf einer Dienstreise in Moskau und sprach dort mit führenden politischen Vertretern der Russischen Föderation. Er setzt sich in diesem Zusammenhang weiterhin dafür ein, die Sanktionen gegen Russland einzufrieren. „Nach den zahlreichen Gesprächen die ich in den letzten Monaten führen konnte, wie auch hier auf der Messe, bin ich weiterhin der Überzeugung, dass wir mit den Sanktionen hauptsächlich den Export unserer inländischen Wirtschaft hemmen. Die Wirtschaftseinbußen Russlands gehen dagegen eher zurück auf den Verfall der Rohstoffpreise“, so Hochbaum. „Es ist von größter Bedeutung, kontinuierlich den Dialog mit russischen Staatsvertretern zu suchen. Das ist der erste Schritt, um Vertrauen zurück zu gewinnen“. So vertritt er die Ansicht, dass Russland wieder als Gast in der NATO PV willkommen sein sollte.

Am Stand der Stickperle GmbH kam Robert Hochbaum ins Gespräch mit Cordula Bauer. Sie leitet das Textilunternehmen in Falkenstein gemeinsam mit ihrer Schwester Angelika. Im Unternehmen fertigt man u.a. den Reichstag in Plauener Spitze, der inzwischen in vielen Ländern der Erde bekannt ist, denn als Gastgeschenk nimmt ihn MdB Hochbaum stets mit auf seine Dienstreisen und überreicht ihn als Symbol für Partnerschaft und textile Qualität aus dem Vogtland.

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