Feldjäger zu Gast bei MdB Robert Hochbaum

Im Rahmen einer politischen Weiterbildung traf heute eine Abordnung der Feldjäger mit MdB Robert Hochbaum im Bundestag zusammen. Die Feldjäger um Hauptmann Martin Wonneberger, sind der 3. Kompanie des Feldjägerregiments 1 in Berlin zugehörig.

Gemeinsam erörterten sie Handlungsmöglichkeiten der Bundeswehr bei einem Einsatz im Inland. Ein Thema, mit dem sich der vogtländische Abgeordnete, selbst ehemaliger Feldjäger und aktiver Reservist, bereits seit einiger Zeit beschäftigt.

„Ich finde die aktuellen Überlegungen zu einem Einsatz von Bundeswehrsoldaten auf eigenem Territorium, vor allem im Falle eines Terroranschlags, sehr sinnvoll. Ob sich das praktisch realisieren lässt und wie man so einen Einsatz strukturieren könnte, das muss genau erörtert werden. Unter welchen Voraussetzungen wäre ein Inlandseinsatz angebracht, wie wäre die Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsorganen zu organisieren, diese und weitere Fragen stehen zur Debatte, um ein tragfähiges und gleichsam praxisorientiertes Konzept zu entwickeln. Über allem muss der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger stehen. Politische Befindlichkeiten sollten dabei keine Rolle spielen“, so MdB Hochbaum.

Im Bezug zur Feldjägertruppe wandte sich der Bundestagsabgeordnete aus dem Vogtland übrigens kürzlich mit einem Schreiben an den Sächsischen Staatsminister Markus Ulbig. Darin ging es um die Möglichkeit, die gut ausgebildeten Feldjäger im Rahmen einer verkürzten Ausbildung auch zum Einsatz bei der Polizei zu befähigen. Eine Chance, von der in Brandenburg bereits Gebrauch gemacht wird und die in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern derzeit der Verfahrensprüfung unterliegt.

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