Hochbaum vor Ort: in der Polarregion im Dialog zum Klimaschutz

Vom 15. bis 20. August befand sich MdB Robert Hochbaum in seiner Funktion als Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO (NATO PV) zu einer Auslandsdienstreise in Dänemark, auf Grönland und den Färöer Inseln. Der NATO PV Unterausschuss für Technologieentwicklungen und Sicherheit traf sich mit Forschern und jeweiligen Landesvertretern in den teils abgelegenen Regionen, um über zahlreiche Aspekte der Klimaveränderung und mögliche Präventivmaßnahmen zu diskutieren. Hinzu kamen natürlich Sicherheitsfragen, die im Zusammenhang mit Rohstoffthemen auch in der nördlichsten Region unseres Planeten zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Die Reise führte die Delegation u.a. in das grönländische Institut für natürliche Ressourcen und Klimaforschung. Neben den Besuchen weiterer Forschungseinrichtungen, des Parlaments, der Regierung und des dänischen Arctic Command (ENG) stand auch ein Zwischenstopp beim nördlichsten ständig besetzten Stützpunkt der dänischen Streitkräfte, der „Station North“, mit der nördlichsten Behelfslandebahn der Erde auf dem Programm. Der Lufttransport zwischen den einzelnen Etappen erfolgte mit einer Maschine der dänischen Royal Air Force, die Versorgungsgüter zu den für zwei Jahre in der kalten Einöde lebenden Soldaten transportiert hat.
„Zahlreiche Gespräche mit meinen Kolleginnen und Kollegen sowie die Briefings der Fachreferenten haben mir den Stand der aktuellen Klimaveränderungen sehr deutlich gemacht. Diese bergen auch viele Sicherheitsaspekte, über die wir Verteidigungspolitiker uns Gedanken für die Zukunft machen müssen. So nah an der Polarregion kann man die Folgen der klimatischen Entwicklung auch noch deutlicher sehen, leider sind dadurch auch zahlreiche Tierarten bedroht. Somit besteht international weiterhin Handlungsbedarf. Besonders erfreulich für mich waren die Informationen des kommandierenden Generals des dänischen Arctic Command in Bezug auf die Beziehungen zu Russland. Hier gäbe es eine sehr gute und unproblematische Zusammenarbeit.“, so MdB Hochbaum nach seiner Reise.

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