Im Interesse der Sicherheit: MdB Hochbaum beim Neujahrsempfang des Zentrums für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr

Am 2. Oktober 2015 war Robert Hochbaum mit Mitgliedern seines Unterausschusses zuletzt persönlich in Geilenkirchen um sich dort über die aktuelle Arbeit des Zentrums für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr (ZVBw) zu informieren. „Natürlich stand ich in der Zwischenzeit weiter in Kontakt mit dem kommandierenden Brigadegeneral Braunstein. Die Chance auf einen Besuch wollte ich aber nicht verstreichen lassen, da der letzte schon eine Weile zurück liegt“, so Robert Hochbaum, der sich gern im persönlichen Gespräch vor Ort ein Bild von der Lage macht. Der Neujahrsempfang des ZVBw in der Niederheider Selfkant Kaserne bot dazu am 18. Januar die passende Gelegenheit.

In diesem Rahmen ergriff u.a. Kommandeur Braunstein das Wort. Kriege, Krisen und Konflikte, Terrorismus und Cyberangriffe nannte er als wesentliche Faktoren, die unsere Freiheit und Sicherheit in Europa bedrohen. Er nahm Stellung zum Weißbuch der Bundeswehr und den neuen Herausforderungen, mit denen das ZVBw konfrontiert ist. Dazu gehören auch Cyberwar und Weltraumrüstung, Arbeitsbereiche in denen das Zentrum neue Expertisen aufbauen wird, um geeignete Rüstungskontrollmechanismen zu entwickeln. „Die Weltraumrüstung halte ich für eine unterschätzte Bedrohung, doch sie ist real und keine Sciencefiction. Viele Staaten haben inzwischen eigene zivile Weltraumprogramme. Wir müssen verhindern, dass es darüber hinaus zu einem militärischen Wettrüsten im All kommt. Die Gefahren und Kosten wären nicht abzusehen. Ich bin froh, dass man hier im ZVBw stets mit der Zeit geht und sich auf dieses Szenario einstellt. Hier wird vorbildliche Arbeit geleistet und deshalb bin ich zuversichtlich, dass man richtungsweisende Verifikationsmethoden entwickeln wird“, so der Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung MdB Hochbaum.

Die zentrale Aufgabe des ZVBw ist die Rüstungskontrolle. Und so verwundert es kaum, dass Brigadegeneral Braunstein und die Soldatinnen und Soldaten unter seinem Kommando auf ein arbeitsreiches Jahr 2016 zurückblicken können. Die fachtheoretische Vermittlung von Rüstungskontrollverfahren an internationale Auszubildende rückte bei der Arbeit in den Fokus. Über 180 Teilnehmer aus 35 Staaten hätten an Lehrgängen teilgenommen, so die Zahlen der Einrichtung.

Der Aachener Zeitung berichtete ausführlich zu Hochbaums Besuch (Ausgabe vom 19.01.2017):

Aachener Zeitung vom 19.01.2017

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