Delegationsreise des UA Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung nach Israel

Vom 4.-8. Juni 2017 reiste Robert Hochbaum MdB als Leiter einer Delegation des Unterausschuss Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, dessen Vorsitzender er ist, nach Israel. Anlass dieser Reise war das Anliegen, Rahmenbedingungen im Nahen Osten zu schaffen, die einen atomaren Rüstungswettlauf verhindern. „Die Krisen im Nahen und Mittleren Osten wirken sich so unmittelbar wie nie zuvor auf unsere Sicherheit aus. Deshalb liegt es in unserem vitalen Interesse, einen multinuklearen Nahen Osten zu verhindern. Zentraler Baustein hierfür ist das Nuklearabkommen mit dem Iran. Es gibt der internationalen Gemeinschaft zehn Jahre Zeit, um die notwendigen politischen Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen atomaren Rüstungswettlauf in der Region verhindern können.“, so Robert Hochbaum.

Auf dem Programm am ersten Tag der Reise standen Gespräche mit Vertretern des Council on Foreign Relations (Rat für Auswärtige Angelegenheiten), deutschen Stiftungen, sowie ein Besuch bei Israeli Aerospace, der bedeutendste Flugzeugbauer Israels im militärischen sowie zivilen Bereich.

Nach einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem folgten die Delegierten einer Einladung in die Dormitio-Abtei in Jerusalem, für ein Gespräch mit Prior-Administrator Nikodemus Schnabel. Anschließend traf man sich mit Peter Beerwerth, Leiter des Vertretungsbüros in Ramallah, zu einem Gespräch in der Jerusalemer Altstadt.

Der letzte Tag stand schließlich ganz im Zeichen des politischen Austauschs: Die Delegierten führten sowohl Gespräche mit Abgeordneten der Knesset (das israelische Parlament), als auch mit Vertretern des Außenministeriums bezüglich der Thematik Iran. Ein Dialog mit Frau Sharon Dolev, vom Büro des Israeli Disarmament Movement (israelische Bewegung für Abrüstung), bildete den Abschluss dieser erfolgreichen Reise.

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