Indienststellungsappell Kommando Cyber- und Informationsraum

Am 05. April 2017 stellte die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, das Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) in Dienst und ernannte Generalleutnant Ludwig Leinhos zum ersten Inspekteur. MdB Hochbaum nahm als Vertreter des Verteidigungsausschusses am feierlichen Indienststellungsappell in Bonn teil.

Die Digitalisierung hat immer größere Auswirkungen auf Staat, Wirtschaft und die Gesellschaft. Diese Entwicklung bringt jedoch nicht nur Vorteile mit sich, sondern auch neue Gefahren. So stellt die Bundeswehr ein hochrangiges Ziel für professionelle Cyber-Angriffe dar und muss sich zu jeder Zeit vor solchen schützen können. Die dafür nötigen Kompetenzen werden von nun an im neuen militärischen Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum gebündelt. Das KdoCIR ist eine wichtige Schnittstelle für andere Ressorts des Bundes, die Wirtschaft und internationale Verbündete, wenn es um Fragen der Cybersicherheit geht. Ab 1. Juli 2017 werden dem KdoCIR außerdem das Kommando Strategische Aufklärung, das Führungsunterstützungskommando der Bundeswehr, das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr und das Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr unterstellt.

Die Bundeswehr zeigt durch das neue Kommando für Cyber- und Informationsraum, dass sie zeitnah und angemessen auf neue Bedrohungen reagieren kann.

Weitere Informationen finden alle Interessenten u.a. auf der Seite des KdoCIR bei der Bundeswehr, im Cyber-Dossier der Bundeswehrwebsite und im Bericht bei heise online.

Unterausschussvorsitzender MdB Hochbaum trifft UNIDIR Direktor Jarmo Sareva

Der Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, MdB Robert Hochbaum empfing heute am 9. April den Direktor des United Nation Institute of Disarmament Research (UNIDIR), Jarmo Sareva und dessen Delegation in seinem Bundestagsbüro.

Direktor Sareva ist Finne und war zuletzt bis 2014 stellvertretender Generalsekretär der UN Abrüstungskonferenz (UNCD). Davor leitete er die Sparte Abrüstungs- und Friedenspolitik in der Hauptabteilung der Generalversammlung und des Konferenzmanagements der UN in New York.

Bei diesem Treffen wurde das aktuelle Arbeitsprogramm des UNIDIR besprochen, sowie die zuletzt erzielten Fortschritte. Es ging dabei unter anderem um Gefahren durch die wachsende Autonomie von Waffensystemen sowie die Sicherheit im Cyberspace, zu der Hochbaum unlängst bei der Interparlamentarischen Union in Hanoi für Deutschland Stellung nahm.

Zur Problematik der Verbreitung von Klein- und Leichtwaffen vertiefte UNIDIR Projektmanager Himayu Shiotani die Gespräche. Hochbaum war in diesem Zusammenhang Ende 2014 in Kolumbien und Mexiko.

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