Indienststellungsappell Kommando Cyber- und Informationsraum

Am 05. April 2017 stellte die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, das Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) in Dienst und ernannte Generalleutnant Ludwig Leinhos zum ersten Inspekteur. MdB Hochbaum nahm als Vertreter des Verteidigungsausschusses am feierlichen Indienststellungsappell in Bonn teil.

Die Digitalisierung hat immer größere Auswirkungen auf Staat, Wirtschaft und die Gesellschaft. Diese Entwicklung bringt jedoch nicht nur Vorteile mit sich, sondern auch neue Gefahren. So stellt die Bundeswehr ein hochrangiges Ziel für professionelle Cyber-Angriffe dar und muss sich zu jeder Zeit vor solchen schützen können. Die dafür nötigen Kompetenzen werden von nun an im neuen militärischen Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum gebündelt. Das KdoCIR ist eine wichtige Schnittstelle für andere Ressorts des Bundes, die Wirtschaft und internationale Verbündete, wenn es um Fragen der Cybersicherheit geht. Ab 1. Juli 2017 werden dem KdoCIR außerdem das Kommando Strategische Aufklärung, das Führungsunterstützungskommando der Bundeswehr, das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr und das Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr unterstellt.

Die Bundeswehr zeigt durch das neue Kommando für Cyber- und Informationsraum, dass sie zeitnah und angemessen auf neue Bedrohungen reagieren kann.

Weitere Informationen finden alle Interessenten u.a. auf der Seite des KdoCIR bei der Bundeswehr, im Cyber-Dossier der Bundeswehrwebsite und im Bericht bei heise online.

60 Jahre Bundeswehr – Großer Zapfenstreich vor dem Reichstagsgebäude

„Die Bundeswehr dient Deutschland und unserer demokratischen Ordnung seit 60 Jahren in vorbildlicher Weise.“, so die einleitenden Worte des Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert am Abend des 11. November, der damit die Rolle der deutschen Streitkräfte zum Auftakt des Großen Zapfenstreichs vor dem Reichstagsgebäude würdigte. Bei der Veranstaltung anlässlich der Gründung der Bundeswehr am 12. November 1955 brachte auch Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen dankende und anerkennende Worte zum Ausdruck. „Unser Land und seine Werte zu schützen, das ist das Verdienst der Männer und Frauen in Uniform“, so die Ministerin.

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Rede in der 88. Sitzung des Bundestags zum Bundeswehr-Attraktivitätssteigerungsgesetz

Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr (Bundeswehr-Attraktivitätssteigerungsgesetz – Bw-AttraktStG – Drucksache 18/3697

Beschlussempfehlung und Bericht des Verteidigungsausschusses (12. Ausschuss) – Drucksache 18/4119

Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung – Drucksache 18/4120

Auszug der Rede:

… „Wir. Dienen. Deutschland“.

Diese drei Worte bringen das Selbstverständnis der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr treffend zum Ausdruck.

Meine Damen und Herren, wir alle wissen nur zu gut:  Der Beruf des Soldaten ist kein Beruf wie jeder andere.

Und das möchte ich hier, gerade auch weil dies doch scheinbar noch nicht alle so sehen, einmal ganz besonders unterstreichen.

Es sind eben unsere Soldatinnen und Soldaten, die die Last der Einsätze, über viele Monate hinweg oft fern der Heimat tragen.

Die in heftigen Gefechten standen, von denen manche an Leib und Seele verwundet in die Heimat zurückkamen.

Und einige von Ihnen sind sogar gefallen.

Es gibt meines Erachtens nach keinen Berufszweig der damit vergleichbar wäre. Niemand muss bei jeder Fahrt, ob in Berlin, in Hamburg, in München oder anderswo mit der ständigen Angst leben, jederzeit auf eine Mine oder einen Sprengsatz zu fahren.

Aber unsere Soldatinnen und Soldaten im Einsatz waren und sind diesen Ständigen Bedrohungen ausgesetzt und leisten trotzdem eine ausgezeichnete Arbeit.

Dafür möchte ich Ihnen, gerade von dieser Stelle

aus, noch einmal ausdrücklich danken!

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Robert Hochbaum weiterhin Mitglied im Verteidigungsausschuss

Gestern am 15. Januar, kam es zur Konstituierung der Fachausschüsse. Nach den langen Koalitionsverhandlungen war das auch an der Zeit. Robert Hochbaum ist abermals Mitglied im Verteidigungsausschuss und kann hier seine langjährige Erfahrung weiter einbringen. Daneben ist er auch im Auswärtigen- und im Gemeinsamen Ausschuss Mitglied.

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