Zweiter 4-Länder-Marsch erneut ein großer Erfolg – Schirmherr MdB Hochbaum gratuliert den Gewinnern

Entlang des Grünen Bandes, der ehemaligen innerdeutschen Grenze, marschierten am 15. Oktober zahlreiche Teilnehmer des zweiten 4-Länder-Marsches. Nachdem die erste Auflage 2015 auf große Resonanz stieß, hatte sich die Reservistenkameradschaft Oelsnitz (Vogtland) (fb) entschlossen, in diesem Jahr in die nächste Runde zu gehen. Marschdistanzen von 6, 9, 12 und 42 Kilometern konnten die Starterinnen und Starter wahlweise zurücklegen. Die Teilnahme war dabei natürlich nicht nur Angehörigen der Bundeswehr vorbehalten. Gleichwohl kümmerte sich die Reservistenkameradschaft „Sperk“ aus Oelsnitz, mit Unterstützung der Reservisten-Landesgruppe Sachsen, tatkräftig um die Organisation der Veranstaltung sowie die Verpflegung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In bester Bundeswehrtradition brachten viele für diesen Tag ihr Marschgepäck mit, um sich damit auf die lange Distanz von Ebmath nach Mödlareuth zu begeben.

„Den Leistungen der Starterinnen und Starter gebührt mein Respekt. Allein die fordernde Distanz von 42 Kilometern zu marschieren ist anspruchsvoll und eine hervorragende sportliche Leistung, bei der es in diesem Sinne keine Letztplatzierten gibt. Dennoch war es mir eine Freude den Gewinnern am Ziel in Mödlareuth gratulieren zu dürfen. Als Schirmherr des diesjährigen 4-Länder-Marsches gilt mein Dank zudem unserer gesamten Reservistenkameradschaft „Sperk“ aus Oelsnitz, der Kameradschaft aus Hof und den zahlreichen weiteren Helferinnen und Helfern, die diesen Tag ermöglicht haben“ so der vogtländische Bundestagsabgeordnete Robert Hochbaum. Er ist selbst Gründungsmitglied der Kameradschaft „Sperk“ und als Hauptmann der Reserve ein langjähriges Mitglied der Reservistenkameradschaft.

Der 4-Länder-Marsch dient als Symbol der Verbundenheit zwischen Tschechien und den Bundesländern Thüringen, Bayern sowie Sachsen. Auf dem geschichtsträchtigen Weg entlang des Grünen Bandes sollen die gemeinsame sportliche Leistung, der Marsch aber auch der Dialog beispielhaft für das gewonnene Vertrauen stehen und den Willen zur Einigkeit bzw. Kooperation zwischen diesen Ländern bekräftigen und das Gemeinschaftsgefühl stärken.

Für nächstes Jahr ist erneut ein 4-Länder-Marsch angedacht. Voraussichtlich wird dieser am 14. Oktober 2017 stattfinden. Interessenten sollten sich diesen Termin also schon im Kalender vormerken.

Mit Newsletter Nr. 105 durch die Vorweihnachtszeit

Ausgabe 105 des Newsletters aus Berlin und dem Vogtland kann seit heute zum Lesen (PDF | 2,67 MB) abgerufen werden.

Wie immer gab es viel Spannendes und Wissenswertes der letzten Monate zu berichten, diesmal umfangreich auf 24 Seiten.
Themen sind unter anderem: 25 Jahre Deutsche Einheit, Dienstreise nach Moskau, 60 Jahre Bundeswehr, Bürgerdialog mit Sts. Peter Bleser in Weischlitz, 70 Jahre Volkssolidarität und der Delegationsbesuch beim Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr.

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Newsletter-kl-11-2015

25 Jahre Deutsche Einheit

Robert Hochbaum beim Festakt in Frankfurt am Main

Zum Jubiläumsjahr der Wiedervereinigung lud in diesem Jahr das Bundesland Hessen, das derzeit den Vorsitz im Bundesrat innehat, zu einem Festakt nach Frankfurt am Main. Vom 2. bis 4. Oktober trafen sich die Einwohner der Mainmetropole und zahlreiche Besucher aus den alten und neuen Bundesländern bei über 300 Veranstaltungen in der Stadt. Im Mittelpunkt stand der Festakt in der Alten Oper am 3. Oktober, zu der Bundespräsident Gauck eine herausragende Rede zum Tag der Deutschen Einheit hielt und klare Worte zu den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit fand.

„Der Bundespräsident brachte die unvergleichlichen Leistungen der vergangenen 25 Jahre in seiner Rede auf den Punkt und verband sie mit den anspruchsvollen Aufgaben die vor uns liegen – allen voran die Asylpolitik. Unsere Bereitschaft zur Flüchtlingshilfe ist groß, unsere Möglichkeiten sind jedoch endlich. Flüchtlinge aus Kriegsgebieten sind willkommen, vorausgesetzt sie halten sich zu einhundert Prozent an unsere Normen und Gesetze. Zugleich zeichnet sich ab, dass es sowohl in Deutschland als auch in der gesamten EU eine Aufnahmegrenze gibt. Beide Gedanken verdeutlichte Bundespräsident Joachim Gauck mit seinen Worten, die auch meine Auffassung widerspiegeln“, so MdB Hochbaum.

Am Abend reisten zahlreiche Mandatsträger aus dem Bundestag zurück nach Berlin, um dort auf dem Platz der Republik an den Feierlichkeiten des Bundestagspräsidenten teilzunehmen. Zehntausende Touristen besuchten an diesem Tag bereits das Gelände rund um den Bundestag und das Brandenburger Tor. Über eine umfangreiche Lichtshow und ein Feuerwerk konnte sich dann das Abendpublikum erfreuen, darunter Robert Hochbaum in Begleitung von Ehefrau Mandy.

DAS PARLAMENT: Sonderthema 25 Jahre Deutsche Einheit

Mit der aktuellen Ausgabe der Zeitung „DAS PARLAMENT„, erschien am 31. August ein Artikel von MdB Robert Hochbaum. Themenschwerpunkt der aktuelle Ausgabe ist der 25. Jahrestag der Deutschen Einheit.

MdB Robert Hochbaum | © Laurence Chaperon
MdB Robert Hochbaum | © Laurence Chaperon

»Man muss klar sagen: Hier wurden nicht zwei Armeen fusioniert«

ROBERT HOCHBAUM  Aus der Sicht des CDU-Politikers verlief das Miteinander zwischen ehemaligen NVA-Soldaten und alten Bundeswehrkräften nach der Wiedervereinigung problemlos

Meine zwölf Jahre als Zeitsoldat bei den Feldjägern waren 1983 vorbei. Insofern habe ich den Übergang von Teilen der NVA in die Bundeswehr nur noch als Reserveoffizier miterlebt, aber doch intensiv beobachtet und mich später als Abgeordneter und Mitglied im Verteidigungsausschuss auch immer wieder mit dem Thema beschäftigt. Man muss klar sagen: Hier wurden nicht zwei Armeen fusioniert. Die NVA wurde abgewickelt und ein Teil von ihr – sowohl personell als auch materiell – ging in die Bundeswehr über. So wurden etwa die modernsten Militärflugzeuge (MIGs) übernommen, aber auch klimatisierte Aufsätze für LKWs, über die die Bundeswehr seinerzeit nicht verfügte. Von den NVA-Soldaten wurde ein geringer Teil übernommen und natürlich erstmal durchleuchtet, inwieweit sie systemnah oder gar Politoffiziere waren. Galten sie als politisch unbedenklich konnten sie – im Regelfall ein oder zwei Dienstgrade herabgesetzt – in der Bundeswehr weitermachen. Das Miteinander zwischen ehemaligen NVA-Soldaten und alten Bundeswehrkräften verlief weitgehend problemlos. …

Mehr lesen alle Interessierten mit Klick auf den Artikel oder folgenden Link:
http://epaper.das-parlament.de/2015/36_37/index.html#/13
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Artikel - DAS PARLAMENT
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Jubiläum! Erste freie Volkskammerwahlen der DDR, heute vor 25 Jahren

Anlässlich der ersten freien Volkskammerwahlen in der ehemaligen DDR, am 18. März 1990, wurde heute in der 93. Sitzung des Deutschen Bundestages eine Sonderdebatte abgehalten. Mit 93,4 % lag die Wahlbeteiligung damals unvergleichbar hoch. Die freien Volkskammerwahlen stellten einen Wechsel in der politischen Kultur Ostdeutschlands dar. Die Gewerbefreiheit, die Pressefreiheit und der Aufbau eines sozialen Sicherungsnetzes bestimmten den Wahlkampf. In 38 Sitzungen verabschiedete die Volkskammer 164 Gesetze und fasste 93 Beschlüsse.

„Die Wahlen am 18. März 1990 waren der letzte große politische Umbruch in der DDR, vor dem Beitritt zur BRD am 3. Oktober desselben Jahres. Sie legten damit einen wichtigen Grundstein kurz vor der Wiedervereinigung und nahmen eine erdrückende politische Last von den Schultern der Bürger. Die damalige Aufbruchsstimmung und der Wille zum Wandel spiegeln sich in der überwältigenden Wahlbeteiligung wieder. Ich habe den Entschluss der Parteien, zum Jubiläum eine Debatte anzusetzen, sehr begrüßt“, so Robert Hochbaum.

Gedenken an einen historischen Tag im Herbst ‘89

Gut 5000 Flüchtlinge vernahmen am 30. September 1989 die Worte des damaligen BRD Außenminister Hans-Dietrich Genscher, vom Balkon der bundesdeutschen Botschaft in Prag. „Liebe Landsleute, wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise …“, was folgte ging im Jubel der Erleichterung unter und war ein weiterer Schritt zur Überwindung der Teilung Deutschlands.

 

 

Genau 25 Jahre später wurde dieser außenpolitischen Leistung noch einmal gedacht. Beim Festakt im Palais Lobkowicz sprach Hans-Dietrich Genscher noch einmal vom Balkon zu den Gästen aus Tschechien und Deutschland, unter denen sich auch MdB Robert Hochbaum, in Begleitung seiner Ehegattin Mandy befand.

Weiterlesen „Gedenken an einen historischen Tag im Herbst ‘89“

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